Bulgarien – am Übergang von Europa zum Orient

Obwohl Bulgarien inzwischen Mitglied der EU ist und weitgehend in Europa integriert, stammt aus den Zeiten des Kommunismus immer noch eine gewisse Zurückhaltung bei der Wahl des Urlaubsortes in diesem bezaubernden Land.
Bulgarien liegt am südöstlichen Ende Europas und reicht bis in die Nähe des Bosporus, der geografisch Europa von Kleinasien trennt. Durch seine Geschichte (lange Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich), Lage und Bevölkerungsstruktur – rund 10 % der Einwohner sind Türken – ist der Kontakt zum Orient recht eng.

In den Zeiten des Sozialismus war fast nur der Billigtourismus an der Schwarmeerküste hier bekannt. Bulgarien hat aber weit mehr zu bieten. Nicht nur der Badeurlaub am Meer hat stark aufgeholt, auch der urbane Tourismus – vor allem in die Hauptstadt Sofia – hat sich in den letzten Jahr gut entwickelt.

Auch auf dem Land gibt es zahlreiche Kulturschätze und Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Folklore und Brauchtum wurden sorgsam gepflegt und haben zur Bewahrung der nationalen Identität beigetragen. Auch der Tanz spielt eine bedeutende Rolle beim ländlichen Brauchtum.

Auch die bulgarische Küche hat einiges zu bieten. Ob die Vorspeisen-Salate – wie z.B. der Schopska – oder zahlreiche Grillspeisen, die Küche ist eher deftig, aber schmackhaft. Und der bulgarische Schaftskäse ist mittlerweile auch in jedem Supermarkt in Deutschland erhältlich.

Am besten lernt man Bulgarien aber vor Ort kennen, deshalb sollten Sie ganz einfach einmal hinfahren.